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Dänemark

H.  27 Shawwal 1445 No: 1445/10
M.  Montag, 06 Mai 2024

Presseverlautbarung

Das Meinungsdiktat erreicht in Dänemark neue Dimensionen

(Übersetzt)

Wenn man gebildet ist, mit beiden Beinen im Leben steht, fehlerfrei und fließend dänisch spricht und sich an die in Dänemark geltenden Gesetze hält, gleichzeitig aber Muslim ist und damit natürlicherweise islamische Werte vertritt, dann ist man potenziell eine Gefahr für die dänische Gesellschaft. Das ist zumindest die Auffassung, die Frederik Vad vertritt, der Sprecher der Socialdemokraterne. Auch die Premierministerin, der Minister für Ausländer- und Integrationsangelegenheiten, der Minister für kirchliche Angelegenheiten und der Minister für Gleichstellung teilen diese Auffassung. Die dänische Regierung fordert nun ganz offen eine „wertebasierte Assimilation”.

Diese sogenannte „neueste Erkenntnis in der Integrationsdebatte“ kommt nicht von ungefähr. Sie ist nur ein weiterer Schritt in einer seit über zwei Jahrzehnten andauernden Einschüchterungspolitik, die klar darauf abzielt, die dänische Bevölkerung von den Muslimen abzuschrecken.

Nachdem die Muslime bereits in ihrer Allgemeinheit als Kriminelle und Terroristen abgestempelt wurden, möchte man nun in einem nächsten Schritt erreichen, dass Herr und Frau Jensen grundsätzlich davon ausgehen, dass der örtliche muslimische Apotheker, ebenso wie ihr muslimischer Sachbearbeiter oder Augenarzt an einer böswilligen Verschwörung zur Unterwanderung der Institutionen in ihrem Land beteiligt sind.

Mit anderen Worten muss man als Muslim künftig damit leben, dass man ständig und überall unter Generalverdacht steht. Ja selbst dann, wenn man einer geregelten Arbeit nachgeht, studiert oder sich in sonst irgendeiner Weise beruflich oder öffentlich engagiert.

Der Kurs, den die dänische Regierung damit einschlägt, ist von Feindseligkeit gegenüber allen Muslimen geprägt, die sich nicht zu einer säkularen oder liberalen Denkweise bekennen. Die dänische Regierung übt so außerdem psychologische Gewalt gegen eine ganze Bevölkerungsgruppe aus, ungeachtet dessen, wie gesetzestreu oder fleißig sie ist.

Gefährlich für die dänische Gesellschaft sind jedoch mitnichten jene Muslime, die klar zu ihren Werten stehen, sondern Kaare Dybvad Bek, Morten Dahlin, Frederik Vad und ihresgleichen mit ihrem angestrebten Meinungsdiktat und ihrem muslimfeindlichen Gerede von Parallelgesellschaften und Unterwanderung.

Es ist erstaunlich, dass Politiker, die Toleranz predigen und von sich behaupten, ihr „Wertekompass“ sei auf Freiheit und andere liberale Werte ausgerichtet, kontrollieren wollen, was Muslime sagen, denken und fühlen und mit dieser offenkundigen Heuchelei darüber hinaus noch kein Problem zu haben scheinen.

Für unvoreingenommene, nachdenkende Menschen ist die Aneignung oder Ablehnung bestimmter Werte etwas, das aus objektiven, intellektuellen Diskussionen und Analysen resultiert. Sie eignen sich Werte auf Basis ihrer Überzeugungen an. Auf diese Weise finden täglich viele im Westen lebende Menschen zum Islam.

Die Tatsache, dass die dänische Regierung nach einer wertebasierten Assimilation der Muslime strebt, ist ein klarer Beweis für ihren intellektuellen Bankrott. Sie spielt sich als Verfechter der Freiheit auf, will aber gleichzeitig kontrollieren, welche Werte Muslime vertreten. Sie tritt das Fundament ihrer sogenannten „freiheitlichen“ Gesellschaft, die nichts als Illusion ist, mit Füßen.

Hizb-ut-Tahrir / Dänemark verurteilt die eklatante Heuchelei der dänischen Regierung, sowie ihre Einschüchterungsversuche und ihr angestrebtes Meinungsdiktat aufs Schärfste. Wir werden die hinterlistigen Pläne der dänischen Regierung weiterhin aufdecken und uns entschieden dagegenstellen. Weiterhin rufen wir alle vernünftigen Menschen in Dänemark dazu auf, es uns gleich zu tun.

Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir in Dänemark

المكتب الإعلامي لحزب التحرير
Dänemark
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تلفون: 
www.hizb-ut-tahrir.dk
E-Mail: info@hizb-ut-tahrir.dk

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