Mittwoch, 09 Ramadan 1442 | 21/04/2021
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بسم الله الرحمن الرحيم

Im Namen Allahs des Erbarmungsvollen des Barmherzigen

In der Tat, Mr. Blair! Trotz der seit einem Jahrhundert existierenden Agenda des Westens zur Zerstückelung des Nahen Ostens, wird die Zukunft definitiv eine islamische sein, die von der Umma entschieden wird

(Übersetzung)

Weder Nationalismus noch Sektierertum, wie Tony Blair herausstreicht, werden die ideologische Grundlage politischer Kämpfe im Nahen Osten sein, sondern ein islamisch-politischer Kampf, den Großbritannien weiterhin zurückdrängen will.

Bei einem Online-Gastauftritt Tony Blairs am 11. Januar 2021 am Washington Institute unter dem Titel „Geopolitik 2021 – Amerika, der Nahe Osten und die Welt“ sagte er Folgendes: „Meine Sicht ist sehr klar. Der Nahe Osten ist immer noch wichtig, enorm wichtig. Er ist enorm wichtig, weil im Nahen Osten über die Zukunft des Islam entschieden wird (…) Deshalb glaube ich, dass es heute keine gute Politik im Nahen Osten gibt, die nicht von einer umfassenden Analyse dessen ausgeht, was seit der Jahrhundertwende richtig und falsch war, oder die sich aus dem falschen Argument über den Hauptkampf ergibt in der Region. Denn sonst geraten Sie in eine Situation, in der Sie die Region als Schauplatz des Konfliktes zwischen dem Iran und Saudi-Arabien oder zwischen Schiiten und Sunniten wahrnehmen. Nein, das ist es nicht! Das ist es am Ende wirklich nicht. Es ist ein Kampf zwischen jenen Menschen, die sagen, dass Religion – vielleicht eine Sichtweise im Islam – dominieren und sich in eine politische Ideologie verwandeln sollte, und jenen, die dies nicht tun. Das ist eine tiefe und grundlegende Kluft. (…) Und deshalb ist es sehr wichtig, dass wir die Angelgenheiten des Nahen Ostens weiterhin anerkennen. Es ist von grundlegender Bedeutung und es gibt Personen, die wir innerhalb der Region unterstützen und Personen, die wir zurückdrängen sollten.

Was in den letzten hundert Jahren im Nahen Osten eindeutig war, ist die Existenz fremder Ideologien wie Nationalismus, Kommunismus und Kapitalismus. Und das ist seit der Zerstörung des islamischen Kalifats so, das durch die Vasallenregime Großbritanniens oder Amerikas ersetzt wurde, die regiert haben, um sich selbst und einer kleinen Elite sowie ausländischen Interessen zu dienen, anstatt den Menschen in der Region. Diese Herrscher werden von den Menschen, über die sie die Herrschaft ausüben, weitgehend gehasst. Sie setzen ihre Streitkräfte für zwei Hauptzwecke ein. Erstens, um ihr eigenes Volk zu unterdrücken, insbesondere, wenn sie ein Flackern politischer Kritik oder islamischer Gefühle sehen. Und zweitens, um allen westlichen-militärischen Interessen zu dienen, wenn es von ihnen verlangt wird.

Die langlebigsten dieser Vasallenregime sind die Königreiche Saudi-Arabien und Jordanien. Saudi-Arabien wurde vor etwa einem Jahrhundert im britischen Außenministerium konzipiert und hat seitdem riesige Mengen an materiellem Reichtum verschwendet. Die herrschende Familie ist seitdem eng mit Großbritannien und den Vereinigten Staaten verbunden. Jordanien ist ein ähnliches Familienunternehmen, das von den Briten nach dem Ersten Weltkrieg gegründet wurde. Großbritannien setzte Mitglieder derselben Familie ein, die weithin als Verräter des Islam und der Muslime angesehen werden, um den Irak und kurzfristig Syrien zu regieren, um dann mitanzusehen, wie ihre Dynastie an diesen Orten durch Staatsstreiche und Gegenputsche gestürzt wurde, die von Großbritannien und den USA unterschiedlich gefördert wurden.

Die Umma hat daher in den letzten hundert Jahren nicht nur die Misserfolge und katastrophalen Folgen der imperialistischen und kolonialistischen Politik Großbritanniens erlebt, indem sie fremde Ideologien wie den Nationalismus ins Leben gerufen hat, die zum Zerfall der islamischen Einheit und des Osmanischen Kalifats geführt haben, sondern auch die anhaltenden Misserfolge und Konsequenzen der Invasion und Besetzung des Irak durch den amerikanischen „Regimewechsel“ im Jahr 2003, was zu gewaltgeladenem Sektierertum zwischen schiitischen und sunnitischen Muslimen und zu Stellverterterkonflikten zwischen Saudi-Arabien und dem Iran im Jemen und in Syrien führte.

Es ist jedoch das Jahr 2021, in dem der Kriegsverbrecher Tony Blair die Realität dieses ursprünglichen hundertährigen Kampfes enthüllt, der zwischen jenen in der islamischen Welt stattfindet, die darum kämpfen, das islamische rechtgeleitete Kalifat wiederzuerrichten, das 1400 Jahre währte und jenen, die auf der falschen Seite der Geschichte stehen, die irregeleitet, verzaubert und unterstützt werden von Feinden des Islam, wie Blair und anderen politischen Eliten, Institutionen und Organisationen.

Ja, in der Tat, die Zukunft der Kämpfe im Nahen Osten und in der gesamten muslimischen Welt ist weiterhin eine islamische und es ist eine Zukunft, an der Großbritannien und seine Verbündeten weiterhin beteiligt sind. Es sind jedoch Allah (t) und Sein geliebter Prophet (s), die den Ausgang dieses großen Kampfes und die Rückkehr des rechtgeleiteten politisch-islamischen Kalifats gemäß dem Plan des Prophetentums versprochen und vorhergesagt haben.

Das Kalifat ist daher keine bloße Hoffnung. Es ist eine göttliche Pflicht. Und die Gewissheit der Rückkehr dieses Staates, ist eine Gewissheit, die bei den Muslimen in großem Vertrauen bewahrt ist. Dessen Rückkehr wird in zahlreichen Hadithen erwähnt. Einer der bekanntesten ist zweifellos der authentische Hadith, der im Musnad von Imam Ahmad tradiert ist, wo der Prophet Muhammad (s) vorausschauend unsere jetzige Situation beschreibt und uns über die Rückkehr des Kalifats nach dessen Abschaffung in Kenntnis setzt.

Wir sollten uns darüber im Klaren sein, dass die zunehmende Unterdrückung, der die Gläubigen und die Träger der da´wa zum Islam ausgesetzt sind, in der Tat ein Zeichen für die Rückkehr des Kalifats ist. Die Berichte, die diese Angelegenheit thematisieren, sind zahlreich. Doch der Bericht im Musnad von Imam Ahmad gibt uns eine Zusammenfassung des Zustands der Umma im chronologischen Verlauf mit den verschiedenen Phasen, beginnend mit der Führerschaft unter dem Propheten (s) und endend mit der Rückkehr des Kalifats gemäß dem Plan des Prophetentums.

Imam Ahmad bin Hanbal, der den Beinamen „der Amir al-Mu´minun der Hadithwissenschaft“ erhielt, was bedeutet, dass er eine Koryphäe auf diesem Gebiet war und der der Autor des berühmten 40.000 Hadithe umfassenden Musnad ist, überlieferte folgenden Bericht:

حَدَّثَنَا سُلَيْمَانُ بْنُ دَاوُدَ الطَّيَالِسِيُّ حَدَّثَنِي دَاوُدُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ الْوَاسِطِيُّ حَدَّثَنِي حَبِيبُ بْنُ سَالِمٍ عَنِ النُّعْمَانِ بْنِ بَشِيرٍ قَالَ كُنَّا قُعُوداً فِي الْمَسْجِدِ مَعَ رَسُولِ اللَّهِ ﷺ وَكَانَ بَشِيرٌ رَجُلاً يَكُفُّ حَدِيثَهُ فَجَاءَ أَبُو ثَعْلَبَةَ الْخُشَنِيُّ فَقَالَ يَا بَشِيرُ بْنَ سَعْدٍ أَتَحْفَظُ حَدِيثَ رَسُولِ اللَّهِ ﷺ فِي الْأُمَرَاءِ فَقَالَ حُذَيْفَةُ أَنَا أَحْفَظُ خُطْبَتَهُ فَجَلَسَ أَبُو ثَعْلَبَةَ فَقَالَ حُذَيْفَةُ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ«إِنَّكُمْ فِي النُّبُوَّةِ مَا شَاءَ اللَّهُ أَنْ تَكُونَ، ثُمَّ يَرْفَعُهَا إِذَا شَاءَ أَنْ يَرْفَعَهَا، ثُمَّ تَكُونُ خِلَافَةٌ عَلَى مِنْهَاجِ النُّبُوَّةِ، فَتَكُونُ مَا شَاءَ اللَّهُ أَنْ تَكُونَ، ثُمَّ يَرْفَعُهَا إِذَا شَاءَ أَنْ يَرْفَعَهَا، ثُمَّ تَكُونُ مُلْكاً عَاضّاً، فَيَكُونُ مَا شَاءَ اللَّهُ أَنْ يَكُونَ، ثُمَّ يَرْفَعُهَا إِذَا شَاءَ أَنْ يَرْفَعَهَا، ثُمَّ تَكُونُ جَبْرِيَّةً، فَتَكُونُ مَا شَاءَ اللَّهُ أَنْ تَكُونَ، ثُمَّ يَرْفَعُهَا إِذَا شَاءَ أَنْ يَرْفَعَهَا، ثُمَّ تَكُونُ خِلَافَةٌ عَلَى مِنْهَاجِ النُّبُوَّةِ»

Es berichtete uns Sulaiman bin Dawud al-Tayalisi von Dawud bin Ibrahim al-Wasiti von Habib bin Salim von al-Nu´man bin Bashir, der sagte: „Wir saßen in der Moschee mit dem Gesandten Allahs (s) und Bashir war ein Mann, der zurückhaltend war mit seinen Berichten. Da kam Tha´laba al-Khushani und sagte: ‚O Bashir bin Sa´d! Kennst du einen Hadith des Gesandten Allahs (s) auswendig?‘ Da sprach Hudhaifa: ‚Ich kenne seine Rede auswendig.‘ Da setzte sich Abu Tha´laba und Hudhaifa sagte: ‚Es sprach der Gesante Allahs (s):

Das Prophetentum wird unter euch weilen, solange Allah will, dass es weilt. Dann wird Allah es aufheben, wenn Er es aufheben will. Sodann wird ein Kalifat gemäß dem Plan des Prophetentums entstehen. Es wird weilen, solange Allah will, dass es weilt. Dann wird Allah es aufheben, wenn Er es aufheben will. Sodann wird eine bevorrechtete Herrschaft folgen. Sie wird weilen, solange Allah will, dass sie weilt. Dann wird Allah sie aufheben, wenn Er sie aufheben will. Sodann wird eine Gewaltherrschaft folgen. Sie wird weilen, solange Allah will, dass sie weilt. Dann wird Allah sie aufheben, wenn Er sie aufheben will. Sodann folgt ein Kalifat gemäß dem Plan des Prophetentums.“ (Musnad von Imam Ahmad)

Geschrieben für das zentrale Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir
Tsuroyya Amal Yasna
Mitglied des zentralen Medienbüros von Hizb-ut-Tahrir
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