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Zentrales Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir

H.  29 Muharram 1443 No: 1443AH/04
M.  Montag, 06 September 2021

Presseverlautbarung

Das Problem der Gefangenen in den Besatzungsgefängnissen ist eine blutende Wunde!

(Übersetzung)

Das jüdische Gebilde entließ die hochschwangere und in Lebensgefahr schwebende Inhaftierte Anhar Al-Deek gegen eine Kaution von 40 000 Schekel (rund 12 500 US-Dollar) und unter Hausarrest im Haus ihrer Familie. Al-Deek wurde im vergangenen März unter dem Vorwurf einen Messerangriff verübt zu haben verhaftet.

Die Gefangene Al-Deek sandte am 25. August eine Botschaft aus dem Gefängnis, in der sie die Welt aufforderte, dringend für ihre Freilassung zu sorgen, damit sie außerhalb der jüdischen Gefängnismauern ihr Kind entbinden könne, und erlangte dadurch große Anteilnahme. Damit startete sie eine internationale Kampagne und übte Druck für ihre Freilassung aus.

Laut Al-Deek versuchte das jüdische Gebilde sie und ihr Fötus nach ihrer Verhaftung zu töten. Sie wurde gewaltsam auf Kopf, Rücken und Bauch geschlagen. Ohne Rücksicht auf ihre Schwangerschaft wurde sie 30 Tage lang in eine Zelle gesperrt, in der es an den grundlegendsten Dingen des Lebens mangelte. Darüber hinaus erlitt sie psychische Ängste, weil ihr gesagt wurde, sie müsse ihr Kind im Gefängnis und in Ketten zur Welt bringen.

Sie sprach über das Leiden der inhaftierten Frauen im Gefängnis von Damun, darunter Kranke, Mütter und Ehefrauen. Desweiteren sind 41 Frauen und 225 Kinder inhaftiert.

All dies geschieht, während die Dayton Autorität sich den Juden und ihrer (heiligen) Sicherheitskoordination unterwirft und das ehrenwerte Volk Palästinas verfolgt. Die Probleme der Gefangenen und anderer sind dabei gleichgültig. Ebenso wenig erhoben Frauenverbände und ‑bewegungen ihre Stimmen, um die Rechte der inhaftierten Anhar einzufordern sowie das Ende der Gewalt, die die Besatzer während ihrer Schwangerschaft gegen sie ausübten. Es scheint, als ob sie nur häusliche Gewalt vom Vater oder Ehemann ausgehend anerkennen und nur dies als barbarisch und als Verstoß gegen die Freiheit der Frauen betrachten würden. Wir haben von ihnen weder einen Appell gehört noch einen Marsch oder eine Gedenkpause gesehen, in der sie die Besatzungsmacht aufforderten, sie oder andere Inhaftierte ungeachtet ihrer schlechten Zustände freizulassen. Diese feministischen Vereinigungen schmücken sich dann auch noch mit fremden Federn, indem sie sich rühmen und behaupten, sie hätten zur Freilassung von Al-Deek beigetragen!

O Volk des gesegneten Landes! Reichen all diese Beweise nicht aus, um die schändliche Regierung von der Angelegenheit Palästinas und dem palästinensischen Volk zu entfernen? Feministische Bewegungen sind nichts anderes als ein Instrument des Westens, um die Familie und die Gesellschaft zu zerstören und ihre vom edlen Islam gegebenen Fundamente zu untergraben. Sie arbeiten unermüdlich daran, diese zu verzerren, zu verändern und die Frauen und Jugend von ihnen zu entfremden, damit sie zu leichter Beute für sie und ihre bösartigen Pläne werden. Der Allmächtige sagt: ﴿قَدْ بَدَتِ الْبَغْضَاءُ ‏مِنْ أَفْوَاهِهِمْ وَمَا تُخْفِي صُدُورُهُمْ أَكْبَرُ﴾  „O die ihr glaubt, nehmt keine Vertrauten außer von euch. Sie scheuen keine Mühe, euch zu verwirren, und möchten gern, dass ihr in Bedrängnis geratet. Schon wurde aus ihren Mündern Hass offenkundig, aber was ihre Brüste verborgen halten, ist (noch) schwerwiegender.“ [Al’i Imran 118]

Frauenabteilung
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